Freitagspredigt

Üetlibergstr. 54: 13:15
Rötelstrasse 86: 14:30

Monatliche Gebetszeiten

Den dritten Grundbegriff haben wir indirekt schon kennen gelernt. Auch hier geht es um unser Tun und unsere Handlungen. Alles, was jemand tut , um Gott wohlgefällig zu sein, alles, was Gott wohlgefällig ist, gilt im Islam als Gottesdienst: Ibada. Das Wort Ibada bedeutet eigentlich "Knecht sein" oder "Knechtschaft", und der Mensch, der sein Leben unter Gottes Willen gestellt hat, wird deshalb oft auch als "Knecht Gottes" (Abd Allah) bezeichnet. Etwas um Gottes willen zu tun, ist Gottesdienst. Dazu zählt im Islam, die Taten eben nach ihren Absichten beurteilt werden, nicht nur der "Gottesdienst" im landläufigen Sinn, also nicht nur Gebet und Besuch des Gotteshauses, sondern eben alles, was der Mensch um Gottes willen tut, alles was er tut, um Gott wohlgefällig zu sein, auch die einfachsten Dinge des täglichen Lebens, wie Essen und Trinken zum Beispiel. Wenn man kein Schweinefleisch mehr isst und keinen Alkohol mehr trinkt, weil das Allah nicht wohlgefällig ist, und wenn man also um Gottes willen darauf verzichtet, dann ist auch das Ibada, ein klarer Ausdruck der Absicht, Gottes Knecht zu sein, d.h. sich Seinem Willen zu fügen und hinzugeben und Frieden mit Ihm zu machen. So kann man sein ganzes Leben unter Gottes Willen stellen und seinen Frieden mit Ihm machen.

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